Neurokognitive Korrelate positiver, negativer und desorganisierter schizophrener Symptome

Eine mehrdimensionale Analyse exekutiver und assoziativer Störungen im Rahmen der Schizophrenie

Moritz, Steffen

kassel university press, ISBN: 978-3-933146-27-4, 2000, 200 Pages

Zugl.: Hamburg, Univ., Diss. 1999

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Content: Ziel der Dissertation ist die Spezifikation neurokognitiver Defizite im Rahmen schizophrener Erkrankungen sowie die Untersuchung möglicher neurokognitiver Korrelate der drei Hauptdimensionen der Schizophrenie (Positiv- und Negativsymptomatik, Desorganisation). Mit Ausnahme einer gestörten Performanz im Wisconsin Card Sorting Test und einem erhöhten "Indirect Semantic Priming"-Effekt (Paradigma zur Prüfung der Schnelligkeit und Ausdehnung von Assoziationen) waren schizophrene Probanden neurokognitiv nicht von gesunden, depressiven oder zwangserkrankten Kontrollen zu unterscheiden.

Im Widerspruch zu früheren Arbeiten ergab sich keinerlei Reduktion des "Negative Priming Effects" bei Schizophrenen (geprüft über verschiedene exogene und endogene Paradigmen). Während die schizophrene Positivsymptomatik mit keiner neurokognitiven Störung einherging, zeigten sich insbesondere für die desorganiserte Symptomatik (v.a. formale Denkstörungen, inadäquater Affekt) Defizite in frontalhirnsensitiven kognitiven Domänen. Negativsymptomatik korrelierte einzig mit einer Dysfunktion im Arbeitsgedächtnis und einem geminderten kreativem Worteinfall.

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