Lebensqualität als Erfolgsparameter?

Eine theoretisch-empirische Analyse am Beispiel der Tiefen Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten

Paulsen, Wiebke

kassel university press, ISBN: 978-3-86219-904-4, 2015, 311 Pages
(Kölner Beiträge zu Geschichte und Ethik der Medizin 2)

URN: urn:nbn:de:0002-39056

DOI: 10.19211/KUP9783862199051

Zugl.: Köln, Univ., Diss. 2014

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Content: Die klinisch-medizinische Forschung verwendet seit den 1970er Jahren den Begriff der Lebensqualität als zunehmend wichtigen Parameter in der Erfolgsbewertung von Therapien. Seine Aufgabe ist es, die subjektive Seite des Patienten mess-und damit vergleichbarer zu machen, damit sie im medizinischen Alltag besser berücksichtigt werden kann. Dafür sind bis heute zahlreiche Fragebögen und Methoden entwickelt worden. Doch in den letzten Jahren mehren sich Beobachtungen, die paradox erscheinen. Denn die Lebensqualität wird in einigen Fällen subjektiv anders beurteilt, als es die Ergebnisse objektiver, quantifizierbarer Standardparameter vermuten lassen. Ein solches Paradox findet sich auch bei Parkinsonpatienten mit Tiefer Hirnstimulation. Doch warum fällt die Lebensqualität nicht so gut aus, wie dies aufgrund der Symptomverbesserungen zu erwarten wäre? Und was ist eigentlich Lebensqualität? Diese Studie problematisiert dieses Konstrukt „Lebensqualität“ in seiner derzeitigen Verwendung als patientenorientiertes Evaluationskriterium in seiner derzeitigen Verwendung. An einem konkreten klinischen Beispiel werden empirische Daten ausgewertet, analysiert und vor dem Hintergrund philosophisch-konzeptioneller Überlegungen diskutiert.

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