Vom Zeitmechanismus bis zur Anlagensteuerung

Objektorientierte Modellierungsansätze für die Materialflußsimulation

Wiegand, Matthias

kassel university press, ISBN: 978-3-933146-50-2, 2000, 271 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-508

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 1999

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Inhalt: Die Simulation hat sich seit ihren Anfängen in den 50er Jahren bis heute zu einem anerkannten und regelmäßig genutzten Hilfsmittel bei Planung und Betrieb von Materialflußsystemen entwickelt. Die Erfahrungen des Autors aus der Durchführung von Simulationsstudien zeigen, daß sich die Anforderungen an solche Untersuchungen und die bei ihrer Erarbeitung eingesetzten Werkzeuge in der letzten Zeit deutlich verändern. Die Bewahrung und eventuelle Vergrößerung der heutigen Bedeutung der Materialflußsimulation bedingen daher die Weiterentwicklung der einschlägigen Werkzeuge, wofür in dieser Arbeit neue Konzepte vorgestellt werden.

Zunächst werden die veränderten Anforderungen analysiert. Wegen der zunehmend anzutreffenden ganzheitlichen Ansätze bei Planung und Betrieb materialflußtechnischer Systeme wird dabei das Umfeld der Simulation einbezogen, da ein zu eng gewählter Fokus implizieren würde, daß abgeleitete Konzepte nicht über Detailverbesserungen hinausgehen könnten.

Da in produzierenden Unternehmen wohl die meisten materialflußtechnischen Systeme betrieben werden, beginnt die Arbeit mit einem Blick auf den historischen und wirtschaftlichen Kontext, in dem diese Unternehmen operieren. Ausgehend von der Entwicklung der industriellen Produktion wird der Bogen über eine Darstellung der heutigen Verhältnisse auf den Absatzmärkten und der daraus resultierenden Anforderungen an die Produkte bis zu Strategien zur Zukunftssicherung der Unternehmen im gegebenen dynamischen Umfeld gespannt.

Die sich anschließende Darstellung der Produktion im engeren Sinne beginnt mit Ausführungen zur unternehmensstrategischen Bedeutung von Fabriken und zum Zielsystem der Produktion und behandelt weiter den Rechnereinsatz in der Produktion und die (Produktions-) Logistik, da die Bedeutung dieser Aspekte immer mehr zunimmt.

Danach wird ein ausführlicher Überblick über die Materialflußsimulation gegeben, anschließend werden zukünftig zu erwartende Entwicklungen auf diesem Gebiet diskutiert. Besonderen Raum nimmt dabei die Darstellung der veränderten Anforderungen an Simulationsstudien und die zu ihrer Durchführung eingesetzten Softwarewerkzeuge ein. Daneben wird auch die konzeptuelle und technologische Basis für zeitgemäße solche Werkzeuge erörtert.

Im Anschluß wird zunächst eine Reihe von Teilkonzepten für die Abbildung von und den Umgang mit materialflußtechnischen Systemen in Simulationswerkzeugen vorgestellt. Die Spannweite reicht dabei vom Zeitmechanismus im Simulatorkern über die 3D-online-Visualisierung und die Abbildung komplexer Fördertechnikkomponenten bis zur Integration anlagenspezifischer Steuerungsalgorithmen in Simulationsmodelle.

Abschließend werden diese Konzepte im Hinblick auf ihre Eignung für die erweiterte Nutzung damit erstellter Simulationsmodelle in der Anlagensteuerung untersucht.

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