Entwicklung der Archintra-Methodik als Beitrag zur Verbesserung von Bauprozessen

Dobler, Thomas

kassel university press, ISBN: 978-3-89958-660-2, 2009, 240 Seiten
(Schriftenreihe Bauwirtschaft I 15)

URN: urn:nbn:de:0002-6619

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2008

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Inhalt: Schaffung von Qualität in einem zeitlich angemessenen Rahmen hat für Planer und ausführende Firmen große Bedeutung. Die dabei eingesetzten Ressourcen werden in teilweise komplexen Prozessen verbunden, um anschließend ein Bauwerk daraus hervorgehen zu lassen. Beim Einsatz der verwendeten Mittel müssen sowohl marktwirtschaftliche und umweltrelevante Faktoren in Einklang gebracht werden.

Archintra als Methodik bietet ein Konzept zur Integration notwendiger Kommunikationswerkzeuge in den Gesamtbauprozess. Die vorgestellte Methodik unterstützt eine konzeptionelle Straffung des Bauablaufs. Planer, Handwerker und Zulieferer werden durch den Einsatz der Archintra-Technologie synchronisiert. Fehlleistungen, die auf Koordinationspannen zurückzuführen sind, sollen weitestgehend eingedämmt werden. Es wird die These aufgestellt, dass durch deren Einsatz eine Erhöhung der Qualität, eine Reduzierung der Kosten und eine Herabsetzung der Projektdurchlaufzeit erreicht werden kann. Archintra will ein kontinuierliches Verbessern der Situation während des Bauprozesses ermöglichen. Durch zeitnahe Leistungsfeststellung sollen Fehler vermieden oder zeitnah behoben werden können. Archintra ordnet den Erstellungsprozess unter Berücksichtigung gemachter Erfahrungen und intendiert zugleich, Pläne für zukünftige Handlungen zu erstellen. Das mehrmalige Durchlaufen der Archintra-Phasen bietet ein hohes Maß an Prozessnähe. Durch Standardisierung sich wiederholender Prozesse sollen zukünftige Leistungen optimiert werden. Das Wissen aller Beteiligten fließt dabei in den Prozess mit ein.

Der Begriff Archintra wurde vom Verfasser entwickelt. Archintra als Wort ist ein Akronym, wobei jeder Buchstabe eine Handlungsanweisung repräsentiert. Die vorgeschlagene Methodik dient der Ressourcenschonung der eingesetzten Materialien und des Personals. Qualitätskontrollen werden direkt in den Herstellungsprozess integriert, sodass am Ende der Bauzeit ein möglichst fehlerfreies Gewerk entsteht. Im Laufe der Anwendung werden Verantwortungen auf Mitarbeiter übertragen und somit schlankere Hierarchien geschaffen. Archintra versucht anhand von Werkzeugen und Prozessmustern, wie sie in der stationären fertigenden Industrie seit vielen Jahren zum Einsatz kommen, Arbeit auf Baustellen effektiver und sicherer zu organisieren. Den besonderen Umständen, wie sie auf Baustellen vorzufinden sind, muss dabei Rechnung getragen werden.

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