Rissbildung und Zugtragverhalten von mit Stabstahl und Fasern bewehrtem Ultrahochfesten Beton (UHPC)

Leutbecher, Torsten

kassel university press, ISBN: 978-3-89958-374-8, 2008, 266 Seiten
(Schriftenreihe Baustoffe und Massivbau Heft 9)

URN: urn:nbn:de:0002-3749

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2007

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Inhalt: In der vorliegenden Arbeit wird ein konsistentes mechanisches Modell zur Berechnung desVerformungsverhaltens, der Rissbreiten und Rissabstände sowie der Tragfähigkeit für UHPC-Zugglieder mit kombinierter Stab- und Faserbewehrung entwickelt und durch Versuche abgesichert. Die bisher bekannten Theorien der Rissbildung im Stahl- und Spannbeton sowie für Faserbeton werden zur Berücksichtigung des bei UHPC besonders ausgeprägten Schwindens zugeschärft und miteinander verknüpft. Damit stehen die erforderlichen Grundlagen zur Optimierung der Wahl von Stab- und Faserbewehrung zur Verfügung. Es wird gezeigt, dass verfestigendes Bauteilverhalten auch dann erreicht wird, wenn der allein mit Fasern bewehrte Beton nach Rissbildung selbst nur entfestigendes Verhalten aufweist. Hochleistungs-Zugglieder aus UHPC können somit zielsicher mit relativ geringen Faserbewehrungsgraden (unter 1 Vol.-%) hergestellt werden. Aus ökologischer Sicht ist dies besonders vorteilhaft, weil damit der hohe Energie- und Ressourceneinsatz, der zur Herstellung dünner hochfester Stahlfasern erforderlich ist, begrenztwerden kann. Zugleich ist damit auch ein entscheidender ökonomischer Vorteil gegeben.

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