Die Psychologie des Hörens

Theoretische Fundierung von und empirische Erhebungen zu Audiobiografie, Hörerleben und Hörverhalten als Grundlage für eine integrative Theoriebildung

Waid, Albin

kassel university press, ISBN: 978-3-86219-898-6, 2015, 406 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-38992

DOI: 10.19211/KUP9783862198993

Zugl.: Passau, Univ., Diss. 2014

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Inhalt: Das Hören beim Menschen in Alltag und Biografie lässt sich auf Grundlage empirischer Erhebungen in fünf europäischen Ländern als komplexe Interaktion zwischen Individuum und Umwelt im Allgemeinen - und spezifischer: als ein situatives und kontextuelles Zusammenwirken von ökosystemischen Voraussetzungen und intraindividuellen
Bewertungsprozessen - beschreiben. In besonderem Maße spielen dabei (1) die Interaktion mit Bezugspersonen, (2) die Beschaffenheit des akustischen Ökosystems und die
Bewertung desselben durch den Hörenden sowie (3) die handelnde Auseinandersetzung mit Medien zur Gestaltung von persönlichen Hörräumen eine Rolle. Als multifaktoriell
bedingtes Geschehen, bei dem monokausale Erklärungsansätze ins Leere gehen, zeigt das Hören in Alltag und Biografie beim Menschen eine hohe interindividuelle
Variabilität, die durch den vom Autor eingeführten Begriff der Audiobiografie erklärt werden kann. Das Hören wiederum kann in seiner positiven Wirkung und Funktion als Fundamentales Lebenssystem für den Menschen beschrieben werden.

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