Helfergeschwister (Saviour siblings)

Literarische und filmische Verarbeitung eines medizinethischen Problems am Beispiel von „My sister’s keeper“ (J. Picoult)

Becker, Christine

kassel university press, ISBN: 978-3-7376-0780-3, 2019, 222 Seiten
(Kölner Beiträge zu Geschichte und Ethik der Medizin 6)

URN: urn:nbn:de:0002-407810

DOI: 10.19211/KUP9783737607810

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Inhalt: Anna ist ein Helfergeschwisterkind. Sie soll ihrer älteren Schwester Kate durch eine Nierenspende das Leben retten. So hatten es ihre Eltern geplant. Deshalb wurde sie gezeugt. Anna möchte jedoch selbst über ihren Körper bestimmen - eine ethisch hoch problematische Dreiecksbeziehung, die im Roman „My sister´s keeper“ und seiner Verfilmung entfaltet wird.

Die vorliegende Arbeit analysiert diese Helfergeschwisterproblematik zunächst in klassischer Weise mit Hilfe von medizinethischen Prinzipien. Die anschließende Betrachtung der in Roman und Film handelnden Personen und ihrer „erzählten Werte“ zeigt jedoch, dass eine prinzipielle Lösung dieses moralischen Dilemmas nicht möglich ist. Jede Entscheidung ist mit der Übernahme von Schuld verbunden. Eine tragische Situation, die darauf hinweist, dass ethische Probleme oft auch eine existentielle Komponente haben, die erst bei der Analyse von konkreten Situationen sichtbar wird.

Die Publikation ist in folgenden Formen erhältlich:

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