Hamburg - HafenCity und das Recht auf Stadt

Urbanität unter dem Ein-Druck von technischer und sozialer Beschleunigung - Plädoyer für eine neue Idee von Nachhaltigkeit

Sonntag, Andreas

kassel university press, ISBN: 978-3-7376-0546-5, 2018, 206 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-405478

DOI: 10.19211/KUP9783737605472

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2018

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Inhalt: Städte stehen im Mittelpunkt unseres Lebens und sind Schmelztiegel von Kulturen. Rund 2/3 der deutschen Bevölkerung lebt im urbanen Raum und noch mehr haben ihren Arbeitsplatz in diesen. Aber wem gebührt das Recht an eben jenem intensiv genutzten Raum und welchen Planungs- und Entwicklungsparadigmen unterliegt dieser?
Nach einem einführenden Versuch der Abgrenzung des ruralen vom urbanen Raum auf Basis der Anwendung eines statistisch-administrativen Stadtbegriffs, einer soziologischen Betrachtungsweise und einer Bestimmung auf Grundlage von Interdependenzen folgt eine Herausarbeitung des „Recht[s] auf Stadt“. Hierbei rücken die als weitere Rechte interpretierbaren Forderungen nach dem „Recht auf Zentralität“, dem „Recht auf Differenz“, dem „Recht auf Mediation“ und dem „Recht auf Freiheit“ in den Fokus. Dieses dient als Grundlage zur Bestimmung von technischer und sozialer Beschleunigung, deren Auswirkungen auf den urbanen Raum und ihren Verknüpfungen mit dem „Recht auf Stadt“. Abschließend werden die Ergebnisse dieser theoretischen Analyse auf den konkreten Raum, der HafenCity in Hamburg, übertragen und im Kontext der aktueller Stadtentwicklungsperspektiven interpretiert. Vor dem Hintergrund von kulturpolitischen Widersprüchen und Spannungen stellt diese Arbeit eine Möglichkeit der Überwindung einer rein ressourcentechnischen Betrachtung von „Nachhaltigkeit“ dar.

Die Publikation ist in folgenden Formen erhältlich:

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