Fremd- und Zweitsprachenerfolg und seine Erklärung durch Erwerbsalter, kognitive, affektiv-motivationale und sozio-kulturelle Variablen

Eine empirische Studie

Heine, Simone

kassel university press, ISBN: 978-3-7376-0272-3, 2017, 242 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-402735

DOI: 10.19211/KUP9783737602730

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2016

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Inhalt: Die Zielstellung der vorliegenden Studie ist die Identifizierung der Faktoren, die individuelle Leistungsunterschiede beim L2-Lernen von Späterwerber/-innen (Erwerbsbeginn ≥ 16 Jahre) beeinflussen. Dabei wird die Sprachkompetenz von Späterwerber/-innen (Erwerbsbeginn ≥ 16 Jahre) gemessen und mit der von Personen mit doppeltem Erstspracherwerb (Erwerbsbeginn = 0–3 Jahre) und monolingualen Erstsprachler/-innen verglichen. Auf der Basis dieser Leistungsmessung werden die Profile erfolgreicher Späterwerber/-innen unter Berücksichtigung von kognitiven, affektiv-motivationalen und sozio-kulturellen Einflussgrößen spezifiziert.

Die Ergebnisse der Frühbilingualen variieren stärker als die der Erstsprachler/-innen. Dies hat zur Folge, dass es mehr Späterwerber/-innen gibt, die innerhalb des Leistungsbereichs der Frühbilingualen abschneiden. Des Weiteren wird ein deutlicher Alterseffekt festgestellt. Nach dem Faktor Alter weisen die Faktoren Motivation der Lerner/-innen, Deutsch auf hohem Niveau zu beherrschen, und die Aufenthaltsdauer im Land der Zielsprache den größten Zusammenhang auf.

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