Interoperabilität im Europäisierungsprozess der Strafverfolgungsbehörden

Analyse der nationalen und europäischen Komponente aus deutscher Sicht

Bischof, Boris A. / Schellen, Ralf

kassel university press, ISBN: 978-3-89958-564-3, 2012, 463 Pages

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2011

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Content: Die internationale Kriminalität veranlasst die Politik zu immer neuen Initiativen zur Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen den europäischen Strafverfolgungsbehörden. Viele dieser Initiativen haben eine Steigerung der Interoperabilität zum Ziel, setzen dieses aber nicht konsequent um. Trotz Forderungen nach Interoperabilität liegen daher bis heute fraktionierte IT-Systeme und eine Diversität des Informationsaustauschs vor.

Eine Iststandsanalyse belegt, dass die Interoperabilitätsbestrebungen durch immer wiederkehrende Probleme behindert werden. Eine Potenzialanalyse zeigt, dass die Möglichkeiten der Informationstechnik und des Informationsmanagements nicht ausgeschöpft werden. In der Kausalanalyse wird festgestellt, dass die bestehende Divergenz zwischen Iststand und technischen Möglichkeiten durch politikimmanente, verwaltungsorganisatorische, demografische und handlungsakteursabhängige Faktoren begründet ist. Es sind Konvergenzspielräume zur Steigerung der Interoperabilität entstanden. Die Implementationsanalyse stellt mögliche Ansatzpunkte zur Schaffung von Voraussetzungen für die Nutzung dieser Konvergenzspielräume dar.

Die Untersuchung soll dazu beitragen, dass der zukünftige Europäisierungsprozess der Verwaltung effektiver gestaltet werden kann.

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