Interpersonale Gewalt und Individualität in der spätmodernen Gegenwartsgesellschaft: Zusammenhänge und figurative Potentiale einer Gewaltreduzierung

Müller, Timo

kassel university press, ISBN: 978-3-89958-239-0, 2006, 235 Pages

URN: urn:nbn:de:0002-2397

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2006

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Content: Die Gesellschaft ist nicht als Umwelt zu verstehen, in welche hinein der

Einzelmensch erst handelt.

(Aussage im Sinne Norbert Elias`; Seite 99, Kapitel 1)

(A)us dem spätmodernen Sich-Selbsterleben der Menschen (…) (ist) nicht

zu folgern, dass der einzelne Mensch tatsächlich selbstbestimmt handelt,

d.h. das er im Sinne einer Indeterminiertheit willensfrei handelt (…).

(Seite 121, Kapitel 1)

Ohne das menschliche Erleben im Sinne der gesellschaftlichen

Wirklichkeitskonstruktion `kollektivlose Individualität`,

welches Ausdruck für eine spätmoderne, gesellschaftliche Eingebundenheit

des Einzelmenschen ist,

ist das verletzende Denken, das ich als wirklichkeitskonstruktives

Gewalthandeln bezeichne, nicht möglich.

(Seite 160, Kapitel 2)

Zum gesellschaftlichen Einhegen interpersonaler Gewalt:

Es gibt Phasen „des menschlichen Wissens, in denen Probleme unlösbar

bleiben“, nicht weil das entsprechende Wissen nicht vorhanden ist,

sondern weil „die vorherrschenden Denkweisen (…) den Weg zur Lösung

(des Problems blockieren).“ (Norbert Elias)

(Seite 181, Kapitel 3)

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