Arbeitnehmermitbestimmung in Portugal?

Der Wandel des portugiesischen Arbeitsrechts vor dem Hintergrund des europäischen Gemeinschaftsrechts

Fedtke, Eberhard

kassel university press, ISBN: 978-3-89958-070-9, 2004, 374 Pages

URN: urn:nbn:de:0002-0704

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2004

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Content: Der EG-Vertrag widmet dem Sozialen Dialog in den Art. 136ff eine besondere Aufmerksamkeit. Information und Anhörung der Arbeitnehmer sind in Art. 137, Abs. 1, Ziff. e) als Mindeststandards sozialer Grundrechte festgeschrieben. Bei der Mitbestimmung sieht es nach Art. 137, Abs. 1, Ziff. f) differenzierter aus. Sie ist kein gesetzlicher Mindeststandard. Innerhalb eines europäischen Nord-Süd-Gefälles hat Portugal eine mitbestimmungsferne Sozial- und Wirtschaftsstruktur. Sie ist traditionsverhaftet dirigistisch geprägt. Die Untersuchung prüft, ob einerseits vor dem Hintergrund von EG-Recht die Arbeitswelt Portugals Mitbestimmung adaptieren muss oder andererseits die Globalisierungen der internationalen Arbeitswirklichkeiten in grenzübergreifenden Unternehmensstrukturen bzw. multikulturelle personalwirtschaftliche imperative Formen in Portugals Arbeitswelt Mitbestimmung, zumindest -gedankengut einbringen.

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