Giftweiber

Umweltgifte im Lebensalltag und die leidvollen Erfahrungen mit Öffentlichkeitsbeteiligung

Mussel, Christine / Rebbe, G. / Wolf, V.

Universität Kassel, Fachbereich 6, ISBN: 978-3-89117-077-9, 1993, 56 Pages
(Arbeitsberichte Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung 112)

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Content: Umweltgifte im Wohnbereich sind die erst allmählich erkannten Folgen der Industriegesellschaft. Der Verdacht, von Umweltgiften berührt zu sein, kann für die Betroffenen traumatisch sein: die Sorge um die Gesundheit, die Angst vor dem Verlust der vertrauten Wohnumwelt, die Angst, die finanziellen Lasten nicht tragen zu können, schleicht sich ein in Alltag und Lebensgefühl und bewegen zu handeln. Besonders betroffen sind Frauen. Immer noch mehr als den Männern obliegt Frauen die Sorge um die Gesundheit der Familie. Eine gesunde Wohnumwelt ist eine Grundvoraussetzung hierfür. Diese zu erhalten, ist für Frauen meist der Grund, sich in Initiativen zu engagieren.
Die Veröffentlichung berichtet über den Stand der Forschung zum Thema Umweltgifte und Betroffenenorganisationen mit speziellem Blick auf die Rolle und Chancen von Frauen in solchen Interessengemeinschaften. Vier betroffene Frauen, alle aktiv in Betroffeneninitiativen und Beteiligungsgremien berichten über ihre (meist leidvollen) Erfahrungen. Die Situationsberichte der Frauen und die Entwicklung von Perspektiven sind Ergebnis eines Workshops zum Thema. Mit Textbeiträgen von Gabriele Rebbe, Veronika Wolf, Bärbel Hogrebe, Martina Fefert , Dr. Christine Mussel.

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