Die geschichtspolitische Gegenwart der nationalsozialistischen Vergangenheit

Zur Analyse unbearbeiteter Loyalitäten am Beispiel des Historisierungsansatzes von Hermann Lübbe

Heuer, Klaus

kassel university press, ISBN: 978-3-933146-56-4, 2001, 164 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-568

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2001

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Inhalt: Die Dissertation analysiert, wie Hermann Lübbe qua angenommener fragloser Loyalitätsverpflichtung gegenüber den in die NS-Verbrechen verstrickten Generationen und aufgrund von Staatsräson die Historisierung der nationalsozialistischen Vergangenheit als nationales Anliegen zu verordnen versucht. Lübbes zeitgeschichtliche und anthropologische Vorannahmen und die mögliche gesellschaftliche Wirkmacht seines Appells aufgrund der Reaktualisierbarkeit nicht abgeschlossener Übertragungsbeziehungen mit historischen Milieus, die in das NS-System von der Täterseite aus verstrickt waren, stehen im Zentrum der Untersuchung.

Vorgestellt werden theoretische Begründungen dafür, warum die fortdauernden Übertragungsbeziehungen in unbearbeiteten Aspekten der nationalsozialistischen Vergangenheit begründet sind und warum sie in gesellschaftlichen Krisensituationen besonders anfällig gegenüber politischen Instrumentalisierungen machen können.

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