Vom Pfarrhaus in die antisemitische Politik

Agitation durch Friedrich Bindewald und sein Vorbild Dr. Otto Böckel gegen die jüdische Bevölkerung in der Wilhelminischen Epoche und ihre Auswirkungen bis heute

Demme, Roland

kassel university press, ISBN: 978-3-86219-932-7, 2015, 434 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-39332

DOI: 10.19211/KUP9783862199334

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Inhalt: Friedrich Bindewald wird in der Fachliteratur meist als Maler und Mitglied der Düsseldorfer Malerschule dargestellt. Dass der Pfarrerssohn aus dem hessischen Vogelsberg aber auch als Vertreter der Antisemiten Mitglied im wilhelminischen Reichstag war, ist weniger bekannt. Wie antisemitische Propaganda im ländlichen Raum Oberhessens zum Gewinn von Reichstagsmandaten führte und wie die Antisemiten im Reichstag agierten, wird anhand zeitgeschichtlicher Dokumente dargestellt. Zugleich werden die langfristigen Auswirkungen der wilhelminischen antisemitischen Agitation bis hin zur Meldung von „judenfreien Ortschaften“ in der NS-Zeit aufgezeigt.

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