Rollenspiele im Welttheater des Andreas Gryphius am Beispiel des „Leo Armenius/ Oder Fürsten-Mord“

Peters, Jeanny

kassel university press, ISBN: 978-3-86219-670-8, 2015, 209 Seiten

URN: urn:nbn:de:0002-36711

DOI: 10.19211/KUP9783862196715

Zugl.: Kassel, Univ., Diss. 2011

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Inhalt: Wenn die Welt im 17. Jahrhundert als Bühne verstanden wird, auf welcher der Mensch als Rollenspieler agiert, wie definiert sich dann seine Rolle und kann er tatsächlich nur die eine, von Gott gegebene Rolle spielen? Besitzt er unter Umständen doch mehrere Rollen, in welchem Verhältnis stehen sie zueinander, sind Rollenausbrüche und -wechsel im „Welttheater“ möglich, wann finden diese statt und welche Sanktionen hat der Rollenspieler zu erwarten? Besitzt der Schauspielermensch einen gewissen Handlungsspielraum oder ist sein Spiel streng von Gott vorgegeben? Existiert ein Ich jenseits der Rollen, und wenn ja, wie ist dieses gefasst? In welchen Kontexten oder „Spielräumen“ ist die angemessene Darstellung der Rolle von besonderer Bedeutung, gibt es Rollen, die im Hinblick auf die Welttheatermetapher wichtiger sind als andere? Und sind im barocken Trauerspiel, das die Welttheatermetapher auf die Bühne bringt, die Figuren tatsächlich, wie bisher von der Forschung dargelegt, lediglich schablonenhafte Exempla ohne persönliche Entwicklung, oder gehen die Figuren im barocken Drama über diese Definition hinaus? Diese Fragen klärt die Autorin am Beispiel des Trauerspiels „Leo Armenius / Oder Fürsten-Mord“ des bekannten schlesischen Dichters Andreas Gryphius.

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